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  Reviews 12.12.2017 02:20 (UTC)
   
 

OBSKURA „Born In Blood“

Genre: Thrash (Death) Metal

Der Weg der Überzeugung dauert nur gute acht Minuten: Der Opener ,Life And Death’ zeigt die Stärken der Schleswig-Holsteiner auf. OBSKURA zeigen ihre Stärken in jedwedem Tempo. Sie überzeugen im Midtempo mit druckvollem Spiel und legen gekonnt zu - als gäbe es kein Morgen. Schimmert in gedämpfter Geschwindigkeit gern mal Death durch (vor allem Gitarrenmelodie-technisch), erinnert das beschleunigte Riffing irgendwie an Slayer. Selbstverständlich sind die Reminiszenzen ganz natürlich. Und wenig obskurer Weise machen OBSKURA grundsoliden Thrash, verschließen sich aber auch deathigen Ausflügen nicht. Oder verstärkt diesen Eindruck nur der grunz-grölige, kraftvolle Gesang des neuen Sängers Marvin? Dazu haben Blastbeat Productions und die Band selbst ganze Produktionsarbeit geleistet und genau die richtige Balance gefunden. Und so klingt diese Eigenproduktion professionell, aber niemals steril. Was übrigens auch für die Songs gilt. OBSKURA nerven nicht mit Selbstbeweihräucherung, sondern stellen sich allesamt in den Dienst der sieben Titel, die über die gut 44 Minuten so richtig gut unterhalten. Und dennoch bleibt viel Raum zur Entfaltung des Einzelnen, vor allem der Bass pumpt sich hier heraus, ist viel mehr als nur schnöde Rhythmus-Sektion. Man höre als Beispiel mal das opulente ,Beneath The Surface’. Und so machen die Jungs aus dem Raum Kropp/Jübek hier ein echtes Fass auf und müssen sich hinter gefeierten Legenden wie Exumer und Co. sicher nicht verstecken. Frische, sympathische Scheibe! Mehr Info: http://o-b-s-c-u-r-a.de.tl. (BRK)

11 Punkte (von 15)

Jonathan vom LEGACY (Ausgabe Nr. 106 / 01.2017)



OBSKURA - Born In Blood

 Nach einer gefühlten Ewigkeit präsentieren OBSKURA aus Schleswig-Holstein sechs neue Tracks und einen Bonus, der bereits anno 2014 auf dem Sampler "Northern Stage Promotion Vol. 1" zu hören war. Mitgründe für die Verzögerung waren u.a. Besetzungswechsel und die Stromknappheit auf dem Gelände der Freiheit, wo sich auch das Studio befand. Inhaltlich hat sich die Wartezeit allerdings gelohnt, denn die inzwischen auf vier Mannen zusammengeschrumpften OBSKURA legen eine gewaltige Schippe drauf. Mit Hauptsongwriter Jan Laufmann klingen die Songs weit ausgereifter und komplexer. Da kommt keine Langeweile auf, wenn sich einem die Gitarrenriffs wie etwa bei "Beneath The Surface" ins Hirn brennen. Darüber hinaus hat Jan ein paar richtig geile Zweistimmigkeiten und Soli eingespielt. Der Kracher schlechthin ist der Titelsong "Born In Blood" und damit der erste von Growler Marvin Stanges von der TV-Serie DEXTER inspirierten Song-Trilogie. Doch nicht nur textlich kann Marvin punkten. Der Gesang ist noch brutaler und passt bei OBSKURA wie die Faust aufs Auge. Wie unterschiedlich die Songs aufgebaut sein können, zeigen das im Midtempo-Bereich angesiedelte, schleppende "Life And Death" und das daran anschließende schnelle "Dark Exile". Drummer Boris Flügels Spiel hat sich vor allem bei den Doublebass-Parts stark weiterentwickelt, so dass man denken könnte, er hätte die letzten beiden Jahre für einen Halbmarathon trainiert. Band-Senator Guido Blank ist ohnehin ein Kategorie für sich. Wie Steve Harris von IRON MAIDEN weiß er den Bass als zusätzliches Rhythmusinstrument wie eine dritte Gitarre zu nutzen. Da fliegen einem die schnellen 16tel und 32stel nur so um die Ohren. "Deaf And Blind" hat in seiner Ur-Version bereits zehn Jahre auf dem Buckel und stammt noch aus Zeiten von Jans früherer (Hardcore-)Band JACK OF ALL TRADES. OBSKURA geben dem Teil ein neues Gewand, so dass einem der Arsch noch mehr versohlt wird als 2006. Der Bonustrack "Death By Dawn" fügt sich neu abgemischt und gemastert nahtlos ein. Wobei mir persönlich der Sound auf dem Sampler etwas besser gefiel. Dass man sich des Intros entledigt hat, ist für das Album eine gute Idee, denn hier hätte es vermutlich gestört. Alles in allem liegt mit "Born In Blood" eine inhaltlich geile Scheibe vor, die zeigt, wie Death/Thrash der alten Schule anno 2016 zu klingen hat. Fin Wiese und Patrick Biehler haben da die Studioregler definitiv in die richtige Richtung geschraubt.
Jetzt zur Kritik. So schön der Inhalt, so schnöde die Verpackung. Und die geht gar nicht! Zwar mögen OBSKURA ihre Wurzeln in den frühen 1990er Jahren haben, doch dies rechtfertigt den Demo-Look keinesfalls. Verdient hätte die Scheibe eine Pressung auf richtigem Glasmaster mit schwarzem Siebdruck und dazu ein fettes Booklet im Digi-Pak. Stattdessen kommt das Hammer-Artwork von Roberto Toderico www.todericoart.com auf einem labberigen zweiseitigen Einleger daher. Das passt einfach nicht. In Anbetracht der Zeit hätte man auch neue Band- und Einzelfotos schießen und zumindest einen Teil von Marvins Texten abdrucken können. Da ist in meinen Augen auf jeden Fall eine verbesserte Nachpressung oder Neuauflage vonnöten, gerne auch zusätzlich auf Vinyl oder Ferrochrom-Kassette. Bis dahin genießen wir den Inhalt und das von Roberto gestaltete Frontcover.

Verfasser : Daniel Wamsler, Heavy-Metal-Heaven.de
 

 

OBSKURA - "Born In Blood" (Eigenproduktion)


 
Kategorie: Tonträger Reviews
Veröffentlicht am Dienstag, 25. Oktober 2016 17:12
Geschrieben von Dirk Sackers / DreMuFueStiAs.de

Langsam schleppend walzt sich der Opener 'Life and Death' in meine Gehörgänge. Produktionstechnisch wurde nochmal nachgelegt. 'BORN IN BLOOD' wummert noch fetter als deren Vorgänger. Colin Richardson? Nö... Fin Wiese und Patrick Bieler heißen die Herren, die hier für den Sound zuständig sind. Blastbeat Productions und Obskura selbst die zusätzlich an dem Pult n paar Knöpfe gedreht haben.
'DARK EXILE's Riff lässt vermuten, dass jetzt die Geschwindigkeit angezogen wird. Schöner Song. Der 'Neue' am Micro hört auf den Namen Marvin. Volkskrankheit Vergesslichkeit liess mich bei den meisten Treffen mit den Herren immer nur ein 'Ey Moin' oder 'Moin, Alder' hervorbringen. Der Mann heißt Marvin. Gut, dass ich das geklärt habe. Marvin röhrt, Marvin grunzt, Marvin growlt. Der würdige Nachfolger hat ein kräftiges unverkennbares Organ. Unverkennbar ist auch OBSKURAS Hang zur Eigenständigkeit und Sie besitzen trotz eines neuen Soundgewands immernoch ihren Wiedererkennungswert - klingt nach OBSKURA, ist OBSKURA! Titeltrack 'Born in blood' hämmert midtempo durch meine Bude. Das Album besticht durch einen satten Sound, mal midtempo, mal schnell, aber keinesfalls öde. Der Gesang klingt genauso dreckig wie sein Vorgänger, doch Marvin growlt noch ein bischen mehr. Ich mag das. Und es passt wirklich wie die Faust aufs Auge. Auch der Sound an sich klingt nicht fade, noch eintönig. Wäre es bei vielen Bands zu bemängeln, dass der Klampfensound nur von einem Mann gebracht wird so wissen OBSKURA dies zu kompensieren. Der Klampfer darf sich dafür auch richtig austoben - he's the boss! Auf Effekthascherei und Hall und der ganze oftmals überflüssige Schnick Schnack ist OBSKURA nicht angewiesen. Das zeugt von Professionalität im Tun dieser Combo aus dem Norden Deutschlands. 
Schön, dass die Herren am Ball bleiben. Hm... 'Deaf and blind' bekommt 'n Chorus im Refrain. Oh ha... Marvin ist echt geil! 'Death by dawn' als Bonustrack ist meine absolute Lieblingsnummer. Fettes Solo! Gruß an den Klampfer.

Amtliche Thrashgranate des Vierers!!!



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Obskura - Born in Blood

OBSKURA aus Schleswig Holstein haben kürzlich ihre neueste Scheibe rausgehauen, welche auf den Namen Born in Blood hört.
Gefördert wurden Obskura dabei durch die Wackenfoundation, die sich bekanntlich zum Ziel gesetzt hat, talentierte Musiker zu fördern.
Es ist immer wieder schön zu hören wie sich Bands weiterentwickeln, und das ist hier auch der Fall.
Das Quartett präsentiert sich in diesen rund 45 Minuten in Bestform, und das in jedem Einzelnen der 7 Songs.
Im Vergleich zum Vorgänger Into a new Age ist Born in Blood noch einen Tick Deathlastiger, was der gesamten Sache aber nicht schlecht tut.
Die Band vereinigt verschiedene Nuancen die ein einwandfrei zusammen passendes Gesamtwerk ergeben.
Life and Death, der Opener, ist so ein Song, der sich sofort in meinen Gehörgang gefräst hat und da bis jetzt feststeckt. Einige schleppende Elemente die den Gesang von Marvin perfekt unterstützen.
Bei Deaf and Blind keift er sich in heftigster Manier in einem dementsprechenden Uptempo-Nackenbrecher die Seele aus dem Leib und bei Death by Dawn geht es sogar ziemlich melodisch zu werk.
Alles in Allem gibts hier nicht viel zu meckern, von daher halte ich mich kurz: 8 von 10

 

OBSKURA - Into a new age

Artikel veröffentlicht am 27.08.2014 auf www.new-metal-media.de

 

 

Dass der Norden härter ist als andere Regionen, das wissen wir natürlich schon lange und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass Death Metal und Thrash Metal Bands hier gut gedeihen. Mit OBSKURA haben wir eine solche Band auf´s Radar bekommen, die Band wird 1993 aus der Taufe gehoben, damals noch Obscura geschrieben. 1995 erscheint ein erstes Lebenszeichen in Form eines Demos und 1997 ein weiteres. 2000 veröffentlichen OBSKURA ihre erste EP "Full of aggression" welche vier Tracks umfasst. 2007 erscheint das erste Album "Souls of pain", welches unter anderem überarbeitete Versionen der ersten Demos beinhaltet. 2013 erscheint nun "Into a new age" hier benutzen die Mannen aus Jübek erstmals eine andere Schreibweise ihres Bandnamens um eine Verwechselung mit anderen namensgleichen Bands auszuschließen. Genau um jenes Album wird es hier gehen.

 

 

 

 

 

 

 

Mit OBSKURA hat es wieder eine Norddeutsche Band zu uns geschafft und in diesem Review werden wir näher auf das bereits 2013 erschienene Album "Into a new age" eingehen. Einen fast sanften Start legen wir mit dem Intro "The Path" hin, der Track ist zwar gerade einmal 43 Sekunden lang, aber sehr harmonisch und melodisch gehalten, jetzt darf man erst Recht gespannt sein, wie der Silberling der Mannen aus Jübek sich schlägt. "Nightmare" bricht aus den Boxen hervor, fast hat man den Eindruck, dass der Hörer mit dem Intro in Sicherheit gewogen werden sollte. Die Riffs klingen rotzig und teilweise sehr schwer, sodass mit der Stimme des Sängers eine aggressive und vor allem sehr düstere Stimmung visualisiert. Immer schneller und härter wird die Gangart und so machen OBSKURA ordentlich Tempo, es ist fast so als wolle man ein Rennen um die Krone der schnellsten Death Metal Band gewinnen. "Nightmare" sollte unbedingt mehrfach gehört werden, da der Track mit jeder weiteren Umdrehung noch gewinnt und man die fast blinde Wut dieses Alptraums noch ein wenig besser genießen kann. Trotz der massiven Spielzeit von über 6 Minuten, verliert der Song nichts von seiner Kraft und Vitalität. "Stonewar" geht soundtechnisch in Richtung Thrash Metal, lässt aber Elemente des Death mit einfließen, sodass sich eine gewisse Härte nicht verleugnen lässt. Die Gitarren klingen trabend und die Riffs sind sehr hart angespielt, jeder Hörer von Thrash Metal Bands wie Exumer oder sogar Sodom wird hier seine Freude haben. Auch bei "Stonewar" variiert die Geschwindigkeit in den einzelnen Passagen, was dem Track eine zusätzliche Dynamik verleiht und mich zu der Überzeugung kommen lässt, dass auch dieser Song mehrfach laufen sollte, um seine volle Durchschlagskraft zu entfalten. "Souls of pain" strebt dann andere Gefilde an, der Sound ist hart und schnell, das Schlagzeug hat einiges zu tun und gibt die Geschwindigkeit für die Gitarren vor, die aggressiv folgen. Die Breaks sind kurz und präzise gesetzt und läuten so manches Zwischenspiel ein, OBSKURA zeigen hiermit, dass sie nicht nur laut können, sondern auch variabel was den Klang und das Konzept der einzelnen Stücke angeht. Der Gesang bewegt sich auch nach dem vierten Track in einem zu verkraftenden Level, das heißt, dass man keinen klaren Gesang erwartet, sondern genau diese Growls und Shouts, die hier abgefeuert werden. Eben Aggressiv und roh, so wie es sein muss. "Into a new age" ist nicht nur der Namensgeber, des Silberlings, sondern auch geballte Energie, auch wenn die anfänglichen Töne dieses vielleicht nicht ganz vermuten lassen. So startet das Stück mit langsamen und eher schleppenden Gitarren und auch das Schlagzeug hält sich was die Geschwindigkeit angeht ein wenig zurück. Der Gesang ist passend, klingt aber teilweise ein wenig wie Punk Rock, aber dies kann eben nur mein erster Eindruck sein. Wie auch in den Vorgängertracks arbeiten die Mannen von OBSKURA mit verschiedenen Breaks und schrauben gewaltig an der Geschwindigkeit herum. Langsam nähern wir uns mit "Out of sight" dem letzten Drittel des Albums und anscheinend sind die Jübeker für so manche Überraschung gut, so zeigen sie gerade hier, das sie auch melodiöse und ruhige Parts beherrschen. Doch man soll sich von den Anfängen nie täuschen lassen und so entwickelt sich "Out of sight" im Laufe des Tracks zu einem gewaltigen Arschtritt-Song. Außerdem sollte man hier aufpassen, denn nach einigen Umdrehungen im Player, entwickelt der Track ein gewisses Eigenleben, denn nur so ist es zu erklären, dass er hier in der Redaktion in Dauerschleife lief. "A million tears" erinnert mich an Sepultura und hat einen sehr erdigen und roh klingenden Sound, welcher sich auch nicht wirklich lockert, sondern schwer und brutal in die Gehörgänge kriecht. Auch wenn die Breaks einsetzen bin ich nicht sofort überzeugt, sondern benötige einige Durchgänge bis der Song völlig zündet. Ich bin aber der Meinung, dass genau dieses so gewollt ist und OBSKURA etwas kreieren wollten was eben nicht nach der Masse klingt und dies ist ihnen zweifelsfrei gelungen. Leider kommen wir nach knappen acht Stücken mit "Brutality reigns" schon zu einem Ende des Silberlings, aber auch hier lassen die Jübeker Musiker nicht locker und fahren noch einmal alles auf, was sie zu bieten haben. Die Gitarren werden schön ausgespielt und umrahmen der kantigen Gesang, das Schlagzeug schießt noch einige Salven Richtung Boxen, bevor das Album "Into a new Age" verstummt.
Fazit:
Man könnte mir in diesem Fall fast unterstellen, dass ich ein wenig parteiisch bin, da es sich ja um eine Band aus dem Norden handelt, diesen Zahn muss ich euch allerdings ziehen. OBSKURA verbinden in ihrem Album "Into a new Age" die Einflüsse von Thrash und Death Metal miteinander, zudem zeigen sie, das ihnen nicht nur die harten Riffs liegen, sondern auch die gekonnt gespielten melodiösen Parts. Alles in Allem ist das Album etwas für Freunde der erdigen und nicht glatt gebügelten Klänge, Neueinsteiger sollten sich einen ersten Eindruck auf der Seite der Band verschaffen, denn die Band klingt eben nicht wie gewohnte und übermoderne Produktionen.

 

Soundqualität: 8,5/10               
Variation: 8,5/10                     
Cover: 8,5/10        
Booklet: 0/10Gesamt: 8,5/10

Redakteur : Ron Paustian



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OBSKURA - Into a new age

Artikel veröffentlicht am 23.05.2014 auf www.twilight-magazin.de

Scheinbar weiß man auch im hohen Norden, genauer gesagt in Schleswig-Holstein, wie man eine erfolgreiche Trash Metal Band auf die Beine stellt, denn OBSKURA treiben schon seit 21 Jahren ihr Unwesen. Mit ihrem zweiten Longplayer „Into A New Age“ lassen sie es nun wieder krachen und zeigen erneut, dass sie ziemlich gut darin sind, eine gesunde Mischung aus verschiedenen Metalgenres umzusetzen. Von Death Metal Parts, über klassischen Trash Metal, bis hin zu fast schon melancholischen Tracks, ist alles vertreten. Vorab eine kleine Bemerkung meinerseits – Ich bin kein großer Fan von Trash/Death Metal, aber die Jungs von OBSKURA kann man sich durchaus anhören! Dafür dass es sich um eine Eigenproduktion handelt, haben die Trasher eindeutig gezeigt welches Potenzial in ihnen steckt. OBSKURA legen ein ungeheures Tempo an den Tag und bringen damit, die ein oder andere, Nackenmuskulatur zum Schmerzen. Der Sänger stellt mit jedem der Tracks sein Talent fürs Shouten unter Beweis, auch wenn ich hier offen sein muss – diese Art von Gesang ist mir eindeutig zu anstrengend. Damit möchte ich das Talent von Marvin allerdings nicht unter den Tisch kehren. Natürlich darf bei einem anständigen Trash/Death Album auch das markante Gitarrengeschrammel nicht fehlen. OBSKURA beglücken ihre Hörer zu reiche mit eben jenem. Allerdings findet sich auch eine große Anzahl von feurigen Gitarrenriffs, die den Kopf zum Wippen bringen. „Stonewar“ und „Into A New Age“ sind nach meinem Erachten die besten Songs der Scheibe. Vor allem mit „Stonewar“ konnten die Trasher punkten, da der gesamte Song einfach nur mehr als stimmig ist. Der Gesang ist dreckig, die Gitarren werden zum Qualmen gebracht und der Doublebass verpasst dem Hörer auch noch eine Gratismassage. Obwohl ich mich nicht als großen Fan dieses Genres bezeichnen würde, gefällt mir das Album recht gut. Ich kann mir allerdings sehr gut vorstellen, dass Fans des Genres die Jungs sehr mögen werden. Vielleicht wird man ja in naher Zukunft mehr von dieser Band hören und sie werden nicht mehr nur ein Geheimtipp bleiben.

Note: 8/15    Redakteur: Madlen Reuter


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OBSKURA - Into a new age
 

Artikel veröffentlicht am 11.03.2014 auf www.powermetal.de

 

OBSKURA mit K!

OBSKURA mit K nennt sich ein Haufen Musiker aus Schleswig-Holstein !
Dafür, dass die Jungs aus eigenen Angaben nur aus Spaß an der Freude rocken, ist das Ergebnis ihres zweiten Albums allerdings mehr als beachtenswert. Die Scheibe enthält jede Menge Special K. Die Produktion, die im mir unbekannten "raum007"-Studio in Schleswig aufgenommen wurde, lässt auf deutlich mehr Ambitionen schließen, die man von einem Spaßprojekt erwarten könnte.
Auch das Songwriting zeugt von viel musikalischem Gespür. Gekonnt schmeißen die Jungs klar definierte Genregrenzen durcheinander und präsentieren auf "Into A New Age" geballte Power an Death-Thrash'N'Stoner Rock. Die Death-Metal-Parts können mit alten BENEDICTION verglichen werden. Hier und da spritzen aber dennoch ein paar Riffs hervor, die – so glaub ich doch – den Fingern von Gary Holt entflossen sind.
'Souls Of Pain' ist eine mehr als ordentliche Thrash-Nummer, bei der Sänger Marco Schulz seine Qualitäten als Shouter unter Beweis stellt. Ebenso wird 'Million Tears' mit einer EXODUS-Allüre eröffnet, bevor der Track mit geradlinigen Old-School-Death-Geschrammel loslegt. Ein paar Hooks der Leadgitarre tragen nebenbei das Siegel von Hetfield/Hammet. Beim melancholisch-langsamen Teil des bereits erwähnten 'Million Tears' aber auch bei 'Out Of Sight' ist das nicht zu leugnen.
Trotzdem schimmert hinter den Thrash/Death-Nummern noch ein bisschen Stoner Rock durch. Groove statt Tempo lautet bei 'Nightmare' und bei 'Stonewar' dementsprechend die Devise.
Bei all den verschiedenen Einflüssen entsteht allerdings kein Durcheinander. Dafür sorgen Marcos Vocals, der sein Organ den Stilwechseln innerhalb der Songs geschickt anpasst. Seine Stimme hat in der Tat eine enorme Variationsbreite. Sie reicht von tiefen Death-Metal-Growls, über HateCore-Gebrülle bis hin zu Thrash-Geshoute. Hut ab!

 

Note: 7.50/10    Redakteur: Michael Sommer


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OBSKURA - Into a new age

Death Metal, Thrash Metal / Art: CD / Songs: 8 Songs / Dauer: 37:10

Artikel veröffentlicht am 12.07.2013 auf www.metal.de

 

Bereits seit dem Jahr 1993 aktiv, standen im Hause der schleswig-holsteinischen Thrash/Death Metal-Kapelle OBSKURA in letzter Zeit einige Veränderungen an: War man bisher unter dem Namen OBSCURA aktiv, erscheint das neue Album "Into A New Age" unter dem seit September 2012 modifizierten Bandnamen. Auch einen Lineupwechsel haben die Jungs zu verschmerzen, Sänger und Gitarrist Marco Schulz verließ die Band im März aus persönlichen Gründen, hat allerdings noch das komplette Album mit eingespielt – und mein lieber Herr Gesangverein, "Into A New Age" ist ein echter Kracher geworden! Große Fußstapfen, die die neuen Bandmitglieder Marvin Stange (v.) und Daniel Wamsler (g./v.) zu füllen haben!

Der Nachfolger des 2007er Debütalbums "Souls Of Pain" bietet acht düstere, harte, aber immer melodische Tracks, die sich nicht mit einer einzigen Spielrichtung kategorisieren lassen, sondern ein Fundament, das sich mal dem Thrash Metal, mal sogar dem Doom Metal zuschreiben lässt, mit Elementen aus dem klassischen Heavy Metal und Death Metal (vor allem im Gesangsbereich) vermischen, das neben Old School Death Metal bei mir auch Erinnerungen an frühe ICED EARTH sowie NEVERMORE wachruft.

Die aus den Gründungsmitgliedern Guido Blank (b.) und Boris Flügel (dr.) bestehende Rhythmusfraktion tritt das Gaspedal oft bis zum Anschlag durch und harmoniert hervorragend mit den beiden Gitarristen Jan Laufmann und Marco Schulz. Viele Tempowechsel, klasse Breaks und vor allem ein richtig fetter Groove zeichnen die Scheibe an der Instrumentalfront aus und auch das Zusammenspiel der Gitarristen stellt eine der größten Stärken der Platte da. Es wird nicht einfach um des Dudelns Willen rumgedudelt, sondern die Soli und Breaks dienen immer dazu, den jeweiligen Song zu verbessern.  Songdienlichkeit steht immer an oberster Stelle. Kombiniert mit der zwischen  Thrash- und Death Metal wechselnden Gesangsakrobatik von Marco, der mal an SODOMs Tom Angelripper und häufig an DEICIDEs Frontmonster Glen Benton erinnert, ist "Into A New Age“ eine bärenstarke Scheibe geworden.

Anspieltipps: das sich langsam aufbauende, aber dann richtig abgehende "Nightmare" (cooles Outro!), die Death Metal-Granate "Souls Of Pain", der groovige Titeltrack "Into A New Age" mit leckerster Gitarrenarbeit sowie das abschließende, alles völlig vernichtende "Brutality Reigns".

 

Autor-Name: Michael.Stalling (Gastautor)

Autorenwertung: 7/10


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OBSKURA - Into a new age

'Mein lieber Scholli' ist so ziemlich das Erste was mir einfällt, als nach dem Intro 'nightmare' durch die Boxen kommt. Die Produktion ist schon mal echt fett geworden. Und nicht zu sauber oder wie Herr Wolter es schon mal bemerkte, überproportional. Sondern dem Stil entsprechend. Dreckig und wuchtig, Alder. Genauso muss dass im Thrashmetal...nach 2 1/2 Minuten ist dann aber auch die Katze ausm Sack und die Rhytmusfraktion schlägt mit nem Nackenbrecherbeat alles kurz und klein. Und 'Stonewar' legt gut nach...schön groovig. Mich überzeugen die 'Buam' vor allem mit ihrem abwechslungsreichem Klampfengewitter. Erinnert mich an altes Deathmetalmaterial a la Estbystudios. Hm...eigentlich wollte ich nicht auf jeden einzelnen Song eingehen. Muss ich wohl n büschn mehr tippen denn- 'Souls of pain' reisst mich endgültig vom Hocker. AAALTER...is das Glen Benton? Sänger Marco hat viele Talente: einerseits hell und dreckig wie James Hefield zu Kill'em all- Zeiten und dann wie der wütende bereits genannte Antichrist-Maniac von Deicide. Genau an den wurde ich eben erinnert. Echt böse. Aber das durfte ich ja schon live bewundern. Nur schade, dass Marco aus beruflichen Gründen die Band verlassen muss. Aber hat dann noch mal n geiles Album eingesung'- mein lieber Herr Gesangsverein. Kein Song bis auf das Intro unter 3 Minuten. Im Gegenteil...schön ausgefeilte Kracher. 'Out of sight' wäre der nächste Anspieltipp wenn ich nem Laien kurz erklären wolle, worums hier geht. Thema: "Alles niedereissen in Form von Musik. Vielseitigkeit und gegenseitiges Arrangement- dat sind Pro's Aller! Nach mehrmaligem Hören kommste einfach nicht mehr weg von der Platte. 'a million tears' ist noch son Teil. 3.16 min auf die Fresse. Der krönende Abschluss ist dann 'brutality reigns'. Der Sound ist fett. Die Songs sind abwechslungsreich und zünden ab der ersten Sekunde. Echt n geiles Teil. Das Cover zeigt eine düstere Raffinerie und passt zu Obskura, als ich Sie gedanklich Revue passieren lasse.

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OBSKURA - Into a new age

“Metal, so wie er sich gehört!” verspricht die Band Obskura aus dem hohen Norden Deutschlands. 1993 gegründet können die fünf Jungs bereits auf eine lange gemeinsame Zeit zurückblicken und seit Juni 2013 auch mit Stolz ihren nunmehr dritten Longplayer “Into a new age” vorweisen. Der Bandname leitet sich vom Begriff “obskur” ab, der etwas Düsteres, Finsteres und Uneindeutiges beschreibt, das die Stimmung der Musik widerspiegeln soll. Obskura wollen sich in keine Schublade stecken lassen, ihre Musik entsteht aus den Fähigkeiten und Ideen der Bandmitglieder, die ihre Instrumente präzise beherrschen und mit einer gehörigen Portion Spielfreude ans Werk gehen. Garniert wird selbiges mit den Vocals von Marvin Stange, die death-metal-lastig, aber auch musikalisch experimentell daherkommen. Auf ihrer Homepage beschreibt die Band selbst ihre Kompositionen als “Ehrliche und emotionale Musik, die einen dazu bewegt, sich zu bewegen!”. In Anbetracht der straighten Riffs, dem mitreißenden Gesang und Facetten-Reichtums des Erstlingswerkes kann man das nur unterschreiben. Die neue Scheibe “Into a new age” könnt ihr bei Interesse direkt bei den Jungs persönlich für ein kleines Entgelt erwerben oder mit etwas Glück gewinnen: Wir verlosen ein Exemplar der aktuellen Obskura-CD. Alles was ihr dazu tun müsst ist die folgende Frage beantworten: Wann wurde die Band Obskura gegründet? Schickt eine Mail mit der richtigen Antwort und dem Betreff “Obskura” bis zum 18.07.2013 an verlosung@dark-news.de


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Obscura-Souls of Pain (self-released, 2007)
So-so and derivative but still fairly personable, Germany’s Obscura (not to be confused with the other German Obscura now signed to Relapse) has been slugging it out since 1993, releasing the odd demo or EP here and there. At long last they’ve taken enough time off from their jobs as dental hygienists and corn farmers (don’t listen to me...I have no idea what they do for a living) to record their debut full-length. Drawing from a thrash palette heavy on far-flung Bay Area crunch but surprisingly light on neighboring German freneticism, this is definitely one for the Testament and Forced Entry lovers among us. Vocally, things encroach on death metal territory, but death metal of a sort dating to no later than 1992 or so. Paired with the occasionally downcast clean vocal bit, as on “Frozen Watchfulness” and the title track, it feels almost like vintage doom-death at times as well. To summarize, then, we have retro-death, retro-thrash and retro-doom all jostling for headspace here, none of them much abetted by a boomy mix and thinness of snare. Overlong, stubborn in its hermetically sealed backwardness, devoid of attendant lyrics, with band webpage and Myspace page both composed exclusively in the band’s mother tongue, I think it’s safe to say that they’re not looking to make many new friends. And for that, bless them in all their curmudgeonly glory.

Rating: 6/10

 
  OBSKURA - Navi
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  Nächster Gig :
- 18.01.18 in Flensburg im ROXY mit ATTIC, VULTURE und OBSKURA

- 18. + 19. + 20.05.2018 "Holsteiner Deathfest" im JUKI 42 Ahrensburg mit ACRANIUS, DIVIDE, DAWN OF DISEASE, DISAVOWED, MEISTER SCHEISZE, TRAUMATOMY, OBSKURA u.v.m.

- 07. + 08.09.2018 "Meltdown Festival" in Schuby mit NIGHTLASER, METAL WITCH, VLADIMIR HARKONNEN, VERHEERER, INCARCERATION, OBSKURA u.v.m.
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  Warum "OBSKURA" ?
Das ist nicht ganz so schnell erzählt, aber wenn man sich kurz fasst, dann passt das sogar in diesen Kasten :
Wir tragen den Namen als Band schon seit 1993. Damals hatten wir ein "Fotoshooting" mit einem echten Fotografen. Dieser schlug uns den Namen "OBSCURA" vor, weil er meinte, er passe klanglich zu unserer Musik. Wir waren begeistert, ohne zu wissen, wie er auf den Namen kam. Dass es sich hierbei tatsächlich um eine Kamera-Bezeichnung handelte, haben wir bis dahin nicht gewusst. Und es ist uns bis heute auch egal, denn der Name war und ist sensationell ! Leider aber auch nicht mehr ganz unverbreitet. Es gibt mittlerweile andere Bands und Magazine neben den Kameras, die den klangvollen Namen ihr Eigen nennen.

Wichtiger Zusatz seit August 2012 : OBSCURA ist nun OBSKURA ! Wir haben uns wie auch den Münchnern Kollegen damit unaufgefordert einen Gefallen getan. Das "K" ersetzt das "C", das ist aber schon alles ;)

Und nun auch auf Bandcamp:
www.obskura.bandcamp.com

Und ebenso auf Reverbnation:
http://www.reverbnation.com/obskura
  OBSKURA - Bandbeschreibung
Mit "obskur" beschreibt man etwas düsteres, finsteres und undeutliches und so spiegelt dieser Begriff auch die Musik wieder die sie erzeugen. Kein bereits von der Szene geprägter Begriff soll für unsere Songs angewendet werden, vielmehr eine Kombination verschiedener Stile schneller und harter Musik. So stehen die Fähigkeiten und Ideen der einzelnen Mitglieder immer im Vordergrund. Basierend auf der Rhythmusgruppe (Guido Blank – Bass, Boris Flügel – Schlagzeug) entwickeln sich groovende Strukturen die durch die beiden Gitarren (Jan Laufmann und Ingo Vietzent) zu einer druckvollen Gesamtheit verschmelzen. Gesanglich (Leadvocals – Marvin Stange) werden die straighten Eigenkompositionen von death-metal-lastigen Passagen begleitet, aber auch vokalistischen Experimenten bietet die Musik Platz. OBSKURA bedienen sich nicht an den genre-üblichen Klischees, sondern kreieren Musik, die durch Spielfreude und präzise Handhabung ihrer Instrumente besteht.

Eine Band aus dem hohen Norden, die sich dem Metal verschrieben hat und das nicht ohne Grund ! Ehrliche und emotionale Musik, die einen dazu bewegt, sich zu bewegen !
  OBSKURA
"FULL-METAL-PACKAGE" from Northern Germany
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Donnerstag, 30.11.2017
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